Sonntag, 22. Oktober 2017

Baum-Keimlinge essen ... natürlich nicht im Herbst!





Im Jahr 2010 begann ich hier, meine Erfahrungen mit Baum-Keimlingen niederzuschreiben. Ich wollte das später noch vertiefen, aber wie das manchmal im Leben so geht, kam es nicht mehr dazu.
Jetzt wurde ich durch einen Kommentar in diesem alten Post noch einmal daran erinnert und das ist sehr gut so, denn so kann ich endlich das Thema, wenn auch zur Unzeit, wieder aufgreifen. Womit schon gesagt ist, daß ich nichts davon halte, speziell Baum-Keimlinge im Herbst und Winter auszusäen, um sie zu verspeisen!

Alles zu seiner Zeit, so hat die Natur es eingerichtet und Bäume sind besondere Gewächse, die nie viel gegessen wurden!
Sie womöglich in Smoothies zu verwenden, von denen ich persönlich nicht viel halte, ist für mich eine Unsitte!

Mit einem Smoothie führt man in flüssiger Form zu viel von einem oder mehreren Stoffen zu. Denn wer würde schon die entsprechende Menge Obst oder womöglich Baum-Schösslinge bzw. Salatblätter essen, also zerkauen, einspeicheln, hinunterschlucken??? Und genau das ist der Weg, unsere Nahrung zu uns zunehmen, sofern wir keine Säuglinge oder zahnlose Greise sind!
Unser Gebiss braucht außerdem Beschäftigung, wenn es nicht degenerieren soll.




Warum wir Obst besser nicht trinken sollten 

Viel hilft nicht automatisch viel!

Grüne Smoothies 
Rohkost aus dem Glas 
Wie gesund sind sie wirklich?
Eine Oekotrophologin an der Fachhochschule Münster warnt - grüne Smoothies können den Verdauungstrakt überfordern, wenn sie im Übermaß genossen werden. Einige grüne Gemüsesorten können sogar die Nährstoffbilanz verschlechtern. Spinat, Mangold, Grünkohl enthalten Oxalsäure, die die Aufnahme von Eisen, Kalzium und Magnesium a us der Nahrung stört.
Keine Wunderwaffe 
Die propagierten Gesundheitswirkungen grüner Smoothies seien jedenfalls deutlich übertrieben und im Übrigen wissenschaftlich nicht belegt ...
Untersuchungen darüber, wie der Körper derart große Mengen klein gehäckseltes Grünzeug verdaut und ob er die darin enthaltenen Nährstoffe -tatsächlich nutzen kann, gebe es ebenfalls nicht.

Natürlich ist gegen einen - gelegentlichen Smoothie - sicherlich nichts einzuwenden - täglich jedoch oder gar als Mahlzeit-Ersatz ist das ganz sicher auf Dauer nicht gesund! Mögen die Zutaten - jede für sich genommen - auch noch so gesund sein.




Die Aufnahmen entstanden im März diesen Jahres am Salzgittersee! Auf Instagram hatte ich im März eines dieser Bilder gepostet. Das war ein hervorragendes Ahorn-Jahr! ;-)

Es gab schon immer Moden, auch in Sachen Ernährung - diese dienen meist dazu, teuren Schnickschnack für die Küche verkaufen. Für Smoothies braucht man entsprechende Maschinen und dazu müssen diese Getränke eben interessant gemacht werden. Ob sie tatsächlich gesund sind, das steht auf einem ganz anderen Blatt!

 Wir sind doch keine Astronauten, die sich von Pillen ernähren müssen! Das kommt schon früh genug - ich sehe es derzeit im Krankenhaus - wenn jemand nicht mehr essen kann,bekommt er möglicherweise Flüssignahrung zum Schlucken, wenn auch das nicht mehr geht, wird parenteral ernährt.

Seid also froh, freut Euch des Lebens und ESST! Und zwar richtig! Denn Kauen ist viel befriedigender als Schlucken!


Und jetzt komme ich zu den eßbaren heimischen Baum-Keimlingen ...  die ich nur im Frühjahr, wenn sie natürlicherweise sprießen, zu mir nehmen würde!

Seinen Organismus das ganze Jahr über mit bestimmten Dingen zu überlasten, ist sicher außerdem keine sehr gute Idee!

Ich verlinke hier einige Seiten, die sich des Themas bereits angenommen haben und diese Baumkeimlinge offensichtlich verwenden. Ohne Gewähr meinerseits!

Essbare Baumblätter 
(Buche, Birke, Linde, Fichte, Spitzahorn

Blätter essen 
(u.a. die ganz jungen Blätter des Weißdornes, die man jedoch genau erkennen sollte!!!)

Food-Trend aus Japan - Frittierte Ahorn-Blätter 
auch wieder so eine Mode ... die ich zwar nicht mitmache, aber hier gerne für Euch . . .

Welche Bäume- und Sträucherblätter kann man essen?
 Brombeeren, Himbeeren, Wildrosen ...
13 Vergessene Anwendungen für Ahorn – Nahrung und Heilung aus heimischen Wäldern

Und hier kann nach giftigen Pflanzen gesucht werden
Toxikologie Giftpflanzenam Beispiel Datura


Buchen-Keimling von Mai 2010


Vielleicht komme ich im nächsten Frühling noch einmal auf dieses Thema zurück, dann mit den entsprechenden Keimlings-Fotos. Unverwechselbar sind Ahorn und Buche - einen Buchenkeimling habe ich auch schon fotografiert, muß das Bild jedoch erst heraussuchen. Im Augenblick habe ich ganz andere Sorgen ... meiner Mutter geht es seit gestern Abend wieder viel schlechter ...

Freitag, 20. Oktober 2017

Von überflüssigen Gartengeräten, Leimringen ...Gartenhaus aufgeräumt ...




Schon wieder Gartenführung wäre langweilig, aber dennoch werden weitere Pflanzen und Teile des Gartens in diesen Post mit einfließen ... es gibt so vieles, was ich in den letzten Wochen und sogar Monaten nicht posten konnte und das muß schließlich nachgeholt werden.


In jedem Falle stellt sich so langsam als sicher heraus, dass es sehr sinnvoll ist, die jeweiligen Gartensituationen zeitnah oder zumindest zeitlich rückversetzt mit dem passenden Datum (zu finden in den Exif-Daten eines Fotos) zu posten. Dadurch bleibt der Blog stets up to date und man vergisst so leicht nichts.  Gerade habe ich noch meine selbstgezogenen Bodendeckerrosen, die am Straßenrand wachsen, nachgepostet ...

Und hier ist nun eines dieser für mich überflüssigen Gartengeräte zu sehen.

Kennt Ihr das?






Alles, was ich im Garten tue, mache ich fast ausschließlich mit einer kleinen Gartenschaufel oder auch mit einem kleinen Hand-Unkrautstecher. Das Bild vom Pflanzstecher stammt aus 2012 und wurde noch im Waldgarten aufgenommen.

Was mit der kleinen Schaufel nicht geht, erledige ich mit dem Spaten; ganz einfach!

Damit halte ich es wie der Twitter-MönchHaenim Sunim - alles Überflüssige weg!

So läßt sich freilich blogmäßig kein Geld verdienen, wenn ich meine Vorgehensweise hier so preisgebe! Und auch bei Gartenmagazinen und ähnlichen keine Lorbeeren verdienen, die lieber Blogger abbilden, welche nach althergebrachter Manier mit allem Drum und Dran gärtnern, das landläufig eben "dazugehört". ;-) Logisch, das tun die auch nicht aus reinem Gefallen, sondern weil sie und ihre Kundschaft daran verdienen wollen ... und ohne (Kauf-)Anreize funktioniert der Kreislauf eben nicht! ;-) :-)
Doch ich stehe dazu, sowas wie ein Jamie Oliver der Gärtner zu sein.

Im Laufe der Zeit fließt immer mehr Achtsamkeit ins Gärtnern und auch ins gesamte Leben ein ... ob das nun Nachrichtendiät ist (lt. Twitter-Mönch!) oder vieles andere ... und das, ohne dem Buddhismus anzuhängen!!!

am 19.10. gegen 18:23 h bei uns im Garten ... und ein identsiches Bild
auf Instagram gepostet


Biene und Igelfliege an der Feinstrahl-Aster ...
Und alles mit dem Smartphone aufgenommen - was brauche ich noch eine Kamera! 



Unser Gartenhaus räumte mein Mann vor 2 Tagen aus, reinigte es - einiges wurde ausgemustert - jetzt ist wieder mehr Platz und alles halbwegs sauber. Allerdings habe ich diese Aktion nicht fotografiert. Weder den vorherigen noch den Jetzt-Zustand. Alles muß nicht fotodokumentiert werden. Wolfgangs Post (Gartenwonne) brachte mich erst darauf, das hier zumindest schriftlich zu verewigen, zumal unser Gartenhaus auch in die Jahre gekommen ist und irgendwann wohl eher mal ausgetauscht werden müsste. Es stammt noch von den Vorgängern und macht nicht viel her. Die Wand-Latten, die mit den Boden-Brettern des Hauses abschließen, sind am unteren Ende teilweise verrottet oder angenagt. Mein Mann vernagelte sie ähnlich wie Wolfgang das tat, mit Holzbrettern. Ich hätte es doch fotografieren sollen. ;-) Und auf dem Dach drückt der inzwischen gewaltige Holunder mit seiner Krone. Ein paar Jahre wird es aber wohl noch so gehen ...

Das Wetter war zwar noch sehr schön an dem Tag und ich auch barfuß in den GartenClogs, doch zum Barfußlaufen auf der Wiese ist das Erdreich doch schon etwas zu kalt!


Die Leimringe (eine ganz sinnvolle Maßnahme) wurden von mir inzwischen auch angebracht (Bild vom 9.10 - 17:47 h) - zumindest waren die einzigen zwei Äpfel, die der Baum dieses Jahr trug, genießbar! Ich werde bei dieser Maßnahme am Ball bleiben und auch die Pappkragen im nächsten Jahr versuchen, anzubringen ... oft strömt gerade zu solchen Zeiten so vieles auf uns ein, dass ich völlig darüber hinwegkomme, denn dann rangiert Garten nur noch unter "ferner liefen" ... ;-) Wer kennt das nicht! Die Wenigsten werden die Bilderbuch-Garten führen, auch wenn Einige in dieser Form darüber schreiben, als gelänge ihnen das Gärtnern stets perfekt! ;-)

Geweißt habe ich die Baumstämme allerdings nicht mehr. Mir zu viel Aufwand! In der Natur wird auch nicht geweißt. ;-) ;o) Der Baum muß so zurechtkommen!


Tag-Pfauenaugen tummeln sich auch gern auf Hortensien und die Blätter dieser beginnen sich nun so allmählich herbstlich zu färben. Die Blütenrispen der 'Vanilla fraise' sind im Gegensatz zur Limelight schon braun geworden!



Noch immer suche ich übrigens den Namen dieser blau blühenden Pflanze - und das aus dem Grunde, ob ich sie im Garten überwintern kann. Denn wenn es sich um eine nicht frostfeste Einjährige handelt, lohnt der ganze Aufwand nicht. Bislang steht sie im Topf. Vielleicht erkennt sie ja jemand von meinen Lesern?
Evt. mehliger Salbei Salvia farinea? Dann kann ich nur hoffen, dass die Pflanze draußen den Winter überlebt, denn überwintern kann ich sie nirgendwo.



Mittwoch, 18. Oktober 2017

Gartenführung Oktober - Teil 2!



Weiter geht es durch den Garten mit Bildern aus diesen Tagen, die hier noch nicht verewigt wurden.
Vorweg: Die  Maus kürzlich ist eine Brandmaus, das kann man anhand des schwarzen Aalstriches erkennen. Und das fiel mir auch erst bei Vergrößerung des Bildes auf. - Eine solche Maus hatten wir noch nie in unseren Gärten!

Oben eine der noch unter dem Apfelbaum verbliebenen Rosen - die ich irgendwann noch an einen vorteilhafteren Platz verpflanzen werde. Farbe und Form sind ganz entzückend!

Zweimal dunkle Astern ... oder Chrysanthemen .... aber zur Familie der Asteraceae zählen sie ohnehin alle! ... Geht man vom Blattwerk aus, müssten dies jedoch Chrysanthemen sein, obwohl das Berufskraut auch kein typisches Astern-Blattwerk besitzt, besonders in der anfänglichenWuchsphase!



Fast die gleiche Farbe - nur größere Blüten - eine der neuen Chrysanthemen, die ich in Zaunnähe pflanzte, nahe am Laternenpfahl.
Hier wächst nun auch ein Kirschlorbeer heran, denn der Zaun ist besonders im Winter hier viel zu kahl! Bald schon wird diese Lücke bedeckt sein - dann wird alles wieder ganz anders, denn der Kirschlorbeer nimmt freilich auch Licht weg! Aber schau'n wir mal ... alles zu seiner Zeit und sollte ein Umpflanzen der Chrysantheme notwendig werden, suche ich für sie eben einen passenderen Platz. Jetzt bildet sie einen schönen Farbtupfer am  Zaun und allein darauf kommt es an!

Lampionblumen blühen in diesem Jahr an verschiedenen Stellen, das kam auch noch nie vor! Ich liebe diese Lampions schon seit meiner Kindheit!


Weitere Lampionblumen, die ganz hinten in Zaunnähe unterhalb des Ahornes wachsen.



Und da haben wir's - sogar der Fachhandel verkauft sie als Aster! Genauer Winter-Aster! Wenn auch mit dem Zusatz Chrysanthemum! ;-)



Beim weißen Ziergitter neben der rosaroten Kartoffelrose blüht nicht nur die kleinblumige gefüllte Aster oder Chrysantheme (die Blüten wirklich SEHR klein!!!) - an der anderen Seite des Gitters trägt eine weitere Vertreterin dieser Art ganz winzige gelbliche Knospen, einige gehen gerade auf.  Die Blüten sind wirklich sehr klein, ca 1 Euro! Wenn überhaupt ...




Hortensien 'Vanilla Fraise' und 'Limelight' - Eine errötender als die Andere ...




Knospen der Rose 'Dirigent' ...



Die Krötenlilie blüht ganz prächtig, das war im Mai d.J. absolut nicht abzusehen, als ihre Spitzen erfroren! Somit hat sie wohl doch den für sie richtigen Platz bekommen.
Was für ein Jahr!!! 

Ich pflanze oft intuitiv und liege damit meistens vollkommen richtig! Vieles ist einfach langjähriger Erfahrung! Ohne es jemals perfekt gelernt zu haben! 


Eine einziges Blütenbüschel trägt die Weigelie, die nicht sehr weit von der Krötenlilie an der Grenze zum Nachbargrundstück steht.



Mauretanische Malve mit Besuch ... Feuerwanzen lieben Malven ...auch auf den Stockrosen tummeln sie sich allzu gern.


Das hübsche zweifarbige Löwenmäulchen (Antirrhinum) bewohnt den Garten schon ein paar Jahre lang - es hat seinen Platz unterhalb des Reineclauden-Baumes auf der Seite, die der Straße am nächsten liegt, direkt neben der neuen Gabione.



Meine Gabionen haben übrigens schon das Interesse der Bevölkerung geweckt, wie ich gehört habe. Auch andere Gartenbesitzer würden das gern so umsetzen mit den gefundenen Steinen, die bei jeder Bearbeitung des Bodens an die Oberfläche kommen. Erfreuliche Nachrichten!


Fonts Lynn & BritannicEFExtraLight


Und wieder reicht dieser Post nicht aus, um alle derzeit noch blühenden Pflanzen aufzunehmen, da die Anzahl der Labels hier bei Blogger nur sehr begrenzt ist! Also wird es auch noch einen dritten Post geben ...